RGB und CMYK

2015-05-25_cmyk-rgb

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen RGB und CMYK Farbräumen?

Bilder bestehen aus einzelnen Farbpunkten, sie werden über- und nebeneinander gesetzt. Es gibt in der Bildbearbeitung zwei unterschiedliche Farbmodelle:

  • für den Bildschirm RGB
  • und für den Druck CMYK

RGB = Rot / Grün / Blau

Rot, Grün und Blau sind die physikalischen Grundfarben oder auch Monitor- oder Videofarben. Sie werden beispielsweise für Fernseher, Handys oder auch Digitalkameras verwendet.

RGB ist ein additives Farbmodell, je mehr Farben ineinander gemischt werden, desto heller wird der Farbton. Die 3 Farben zusammen ergeben im höchsten Wert Weiß. Haben die Farben keinen Wert, so erscheint Schwarz.

Würde man also in einem dunklen Raum, ein rotes Licht an ein Objekt projizieren und anschließend grünes Licht hinzufügen, so würde im Schnittbereich die Farbe Gelb entstehen. Addiert man ein blaues Licht, erscheint im Schnittbereich Weiß.

CMYK = Cyan / Magenta / Yellow / Key

CMYK ist ein Farbmodell für den professionellen Druck. Plakate, Flyer oder Magazine sind nur einige wenige, der vielen möglichen Beispiele für die Verwendung des Farbraums.

Es ist ein subtraktives Farbmodell, d. h. je mehr Farben verwendet werden, desto dunkler wird der Farbton.

In RGB ergeben also alle Farben weiß und in CMYK dunkles grau.

Wofür steht das Wort  >>Key<<?

Key wird häufig als Black bezeichnet und steht für Tiefe oder Schwarz.

Um ein sattes Schwarz, ein „Rich Black“ zu erhalten, wird dem Schwarzanteil von 100 Prozent K (Key) , Cyan hinzugegeben, im Schnitt 30 – 60 Prozent, sodass ein Farbauftrag von 130 bis 160 Prozent entsteht. Man hat letztendlich die Qual der Wahl, denn auch die Kombination von Magenta und Yellow erzielt ein Schwarz. Man spricht auch von folgenden Tönen:

  • Cool Black: 60/0/0/100
  • Rich Black: 60/40/40/100
  • Warm Black: 0/60/30/100

 

Das satte Schwarz sollte nur dort angewendet werden, wo Passerprobleme nicht zu erwarten sind – also für Text der kleingehalten ist, eher ungeeignet. Auf die Flächendeckung sollte auch ein Auge geworfen werden, denn die ist nicht bei jeder Druckerei gleich.

Weitere Infos:

Der CMYK Farbraum beinhaltet weniger Farbtöne als RGB, u.a. Grund für unerwünschte Farbergebnisse bei der Umwandlung in einen der Farbräume. Auch kommen Sonderfarben (Pantone oder HKS) bei beispielsweise grellen Farben zum Einsatz.

Typisch für die Verwendung von CMYK Farbräumen sind Druckunterlagen für Online Druckereien und generell professionelle Druckdienstleister. In den meisten Copy-Shops wird wiederum in RGB gedruckt. Wie stark Farben leuchten ist auch abhängig von der Art des Papiers. Lasst euch beraten.

Ein nützliches Tool zum Umwandeln der Farbräume findet man unter:

http://www.farbtabelle.at/farben-umrechnen/

Das war’s zum Thema RGB und CMYK.

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