Rushower – der urba(h)n andere Duschvorhang

In Berlin ticken die Uhren anders, doch eine Dusche nach dem Aufstehen verträgt jeder. Im digitalen Zeitalter kannst du nun auch wieder manuell deinen Weg von der Wohnungstür zum Berghain oder anderswo planen. Stylish – kultig – urba(h)n – anders, kommen Grischa Michel und Björn Meyburg mit ihrem Duschvorhang »Rushower daher. Im letzten Jahr habe ich die beiden Macher auf dem Holy Shit Shopping in Berlin getroffen und fand ihre Idee ziemlich schnieke. Nun gibt es hier ein Interview.


Wie seid ihr als Nicht-Berliner auf die Idee gekommen, einen Duschvorhang mit dem BVG Netz zu machen?


Tatsächlich ist keiner von uns ist gebürtig aus Berlin. Aber wir haben beide ein paar Jahre in Berlin gelebt und gearbeitet. Über die Arbeit in der gleichen Firma haben wir uns kennengelernt und fühlen uns seit der tollen Zeit in der Hauptstadt ein bisschen als Wahl-Berliner. Eine schöne Möglichkeit, unsere Lieblingsstadt auch im „Exil“ in Frankfurt bzw. Hamburg zu erleben, ist unser Duschvorhang. Zugegeben, die Idee eines Duschvorhangs mit dem Aufdruck des BVG-Netzes ist uns ein Stück weit zugeflogen. Grischa hatte einen Duschvorhang mit dem Londoner U-Bahn-Plan geschenkt bekommen, der in der Folge für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Und die Frage aufwarf, warum es so etwas nicht auch von Berlin gibt. Die Idee war geboren!




Was hat euch motiviert diese Idee umzusetzen?
 

Wir waren von Anfang an von der Idee begeistert (und sind es weiterhin), diese Idee in die Tat umzusetzen. Sie ist zwar simpel, aber doch etwas Besonderes. Gerade wenn man daran denkt, was es ansonsten für Duschvorhänge auf dem Markt gibt. Nicht zuletzt wollten wir zudem immer schon etwas Eigenes auf die Beine stellen,  unser eigener Chef sein und selbst die Entscheidungen treffen. Natürlich wollten wir auch etwas mit den Duschvorhängen verdienen. Aber das wir dadurch nicht zu Millionären werden, war uns schnell bewusst, sodass die Freude an der Sache von Beginn an im Vordergrund stand.



Aus welchem Material ist der Duschvorhang und wo lasst ihr ihn produzieren?
 

Wir haben uns ausgiebig mit den verschiedenen Materialien und Herstellungsmöglichkeiten von Duschvorhängen beschäftigt. Letztendlich haben wir uns für das sogenannte PEVA-Material (Polyethylen-Vinylacetat) entschieden. Dieses ist auf der einen Seite sehr robust und pflegeleicht, und auf der anderen vollständig recyclebar – ein absolutes Muss. Darüber hinaus ist es vollkommen schadstofffrei. Produziert werden die Duschvorhänge in Hongkong.

Wo kann man eure Duschvorhänge überall ergattern?
 

Der einfachste Weg, an den Duschvorhang zu kommen ist unser Webshop auf www.rushower.de. Darüber hinaus ist er in einigen ausgewählten Designer- und Souvenirshops in Berlin zu kaufen. Eine Übersicht der Shops ist ebenfalls auf unserer Webseite zu finden.

 
Wie war für euch die Zeit auf dem Holy Shit Shopping. Wart ihr das erste Mal dabei?
 

Großartig! Es war (wieder mal) toll, die Resonanz der Besucher auf unser Produkt live zu erleben. Die Reaktionen waren wirklich überwältigend. Es gab sehr viel Lob für diese einfache und gleichzeitig geniale Idee – und vor allem viele lachende Gesichter. Das freut uns und treibt uns weiter an. Die Holy Shit Shopping Messe ist für uns stets ein wertvoller Werbeauftritt, über den wir bei den Besuchern und auch bereits bei einigen Händlern auf unser Produkt aufmerksam machen konnten.

 
Würdet ihr wiederkommen? 
 

Ja, das könnten wir uns gut vorstellen.

 
 

Ihr zeigt soziales Engagement für die »WasserStiftung, wie kam es dazu?
 

Von Anfang an wollten wir unser Vorhaben mit einem sozialem Engagement verbinden. Was liegt da näher, als ein Engagement im Zusammenhang mit Wasser, wenn es um ein Produkt im Bad geht? Mit der WasserStiftung konnten wir dann einen tollen Partner finden, deren Projekte gut zu unseren Vorstellungen passen und die zudem auch persönlich überzeugt sind von unserem Produkt.


 

Ihr habt auch mal in Berlin gelebt, was hat euch bewegt wieder zurück in die Heimat zu gehen?
 

Unsere jeweilige Zeit in Berlin war hervorragend. Wir lieben diese Stadt und sind letztendlich nicht ganz freiwillig wieder abgereist. Schuld daran war bei uns beiden jeweils unser Hauptjob, der uns nach Frankfurt und Hamburg geführt hat. Zum Glück sind wir aber weiterhin regelmäßig in Berlin und es fühlt sich jedes Mal wieder an, als wenn man nach Hause kommt.

 
 

Was liebt ihr dennoch an Berlin?


Alles! Die kreative und weltoffene Lebensweise. Die Berliner Schnauze. Die BVG-Busfahrer. Unsere Freunde. Die Vielfältigkeit. Die Größe. Die vielen verschiedenen Stadtteile....



Vielen Dank für das Interview!

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